Geschichte Mallorcas

Ferien zu Hause - Mallorca

Wer kennt das nicht: Die Ferien sind vorbei und es geht zurück in die Heimat. Mit im Gepäck hat man eine landestypische Spezialität oder eine gute Flasche Wein, die wehmütig auf der Terrasse getrunken wird. Doch damit ist jetzt Schluss. Zumindest für Mallorca-Fans. Denn nun können Sie die edlen Tropfen aus Mallorca bei uns bestellen.

Das Beste Mallorcas, das ist nicht nur die Einzigartigkeit der unterschiedlichen unberührten Landschaften, das ist nicht nur die Gastfreundlichkeit der Inselbewohner. Das Beste Mallorcas, das sind auch die Köstlichkeiten, welche die Mallorquiner aus den Gaben herstellen, die die Natur Ihnen bietet. Aus Trauben, Orangen, Mandeln und Oliven sowie aus glücklichen schwarzen Schweinen werden Delikatessen und Feinkost, die Gourmets und Geniesser in ganz Europa schätzen. Weine aus Mallorca machen mittlerweile weit über Spaniens Grenzen hinaus Furore, einige der hier produzierten Olivenöle gehören zu den besten der Welt; Orangenmarmelade, Mandelkuchen und die würzige Sobrasada gehören neben der Ensaimada zu den Exportschlagern.
 
Mildes Klima, reichlich Sonnentage, das einzigartige Licht des Mittelmeers und die hervorragende Qualität des Bodens zeichnen die Weinanbaugebiete der Insel aus - kein Wunder, dass mallorquinische Rebensäfte längst wieder als Spitzenweine gehandelt werden. Grossen Wert legt ›Der Mallorquiner‹ auf die aussergewöhliche Qualität der Weine, um den Geschmack auch in heimische Gefilde einkehren zu lassen.
 
Die Geschichte des Weins auf Mallorca
 
Gemäss einigen Historikern, wie der griechische Historiker Diodoro Sículo, fing die Wein-Tradition auf Ibiza unter den Karthagern an, die schon im 7. Jahrhundert v. Chr. eine wichtige Kolonie in Ibosin (Ibiza) gegründet hatten. Aus archäologischen Arbeiten haben Gläser und Amphoren, die auf Ibiza hergestellt wurden, gezeigt, dass diese bereits damals für die Aufbewahrung, Herstellung und den Export von Weinen aus Ibiza an das spanische Festland gedient haben. Der Wein aus Ibiza besitzt also die älteste historische Erwähnung für die Weinherstellung und den Weinhandel der Balearen. Der Beginn des Weinbaus auf den balearischen Inseln lässt sich ungefähr auf das Jahr 121 v. Chr. zurückdatieren, als Quinto Cecilio Metelo Mallorca erobert. Im 1. Jh. v.Chr. werden die Weine der Balearen von Plinius mit den besten Weinen Italiens verglichen. Der Weinbau auf Menorca war ebenfalls sehr wichtig.
 
Die wichtigste historische Erwähnung über die Weine der Balearen dieser Zeit ist im Mittelalter zu finden, als der Maure Beni Abet dem siegreichen König Jakob I. anlässlich dessen Rückeroberung der Insel Mallorca im Jahr 1231 Weine von ausgezeichneter Qualität anbot. Während der arabischen Herrschaft der Insel (902-1235) und trotz dem Verbot des Korans, wird weiterhin Weinbau auf Mallorca und den anderen balearischen Inseln betrieben. Sehr wahrscheinlich wurden aus der Produktion meist getrocknete Trauben, für die Herstellung von Rosinen genommen, die nicht nur mit gastronomischem Ziel konsumiert wurden, sondern auch therapeutischen Zwecken dienten.
 
Nach der Rückerorberung Mallorcas unterstützten zunächst der Hof von Aragón und dann auch der Hof von Kastilien eine relative Ausweitung des Weinanbaus auf Mallorca, Menorca und Ibiza durch die Vergabe von Pflanzlizenzen. Weinbestellungen seitens der beiden Höfe waren recht üppig, was für die Insulaner ein sehr gutes Geschäft versprach. Es entstanden immer mehr Weinberge, um die Nachfrage zu bedienen. Die Anbaufläche verbreitete sich infolgedessen auf der ganzen Insel. In der Mehrheit der Häuser, sogar in den kleinen Häusern, gab es ein Bodega. Unter dem „Reino de Mallorca“ (Mallorcas Königtum) sind eigene Gesetze für den Weinanbau und den Weinhandel auf den Balearen erlassen worden. Im Stadtarchiv von Binissalem existieren Dokumente über die Regulierung des Verkaufs von mallorquinischem Wein im Jahr 1339.
 
Sehr wahrscheinlich existiert heute der Weinanbau in Kalifornien (USA) dank eines Mallorquiners, dem Franziskaner Junípero Serra, der im Jahr 1769 in San Diego seine Mission eröffnet hat. Dort hat er ausgewählte Rebsorten, die er aus seiner Heimat Mallorca mitgebracht hat, angebaut. Die kalifornische Erde hat dabei gezeigt, dass sie für die Trauben besonders gut geeignet zu sein scheint. Die Nachfolger von Vater Junipero Serra haben 21 weitere Missionen gegründet von San Diego bis Sonoma. In der Mission von Sankt Gabriel, in der Nähe von Los Angeles lag die grösste Bodega mit 3 Weinpressen und kann heutzutage noch besichtigt werden. Der Weinanbau verbreitete sich auf den Inseln noch einmal während des achtzehnten Jahrhunderts und des ersten Drittels des 19. Jahrhunderts. Diese Expansion wurde durch die Tatsache vorangetrieben, dass 1802 eine Steuerbefreiung von Zwanzig Jahren denen bewilligt wurde, die Reben kultivierten. Auf den Balearen war der Weinanbau im 18. Jahrhundert das Synonym für Wohlstand: die Produktion ist von 88.000 hl im Jahr 1777 auf 335.331 hl im Jahr 1802 empor gestiegen.
Im Jahr 1862 wird Frankreich von der Reblaus (Phylloxera) heimgesucht und muss, um den einheimischen Bedarf zu decken, in grossen Mengen Wein einführen (aus Spanien und Italien). Spanien und Frankreichen schlossen einen Wein - Liefervertrag. Die Gunst der Stunde erkannten die Mallorquiner schnell; die Weinberge dehnten sich rasch auf der Insel aus, auf Mallorca wuchsen Weinberge auf Land, das entweder vorher für Erwerbsmittel wie Getreide und Gemüse benutzt worden war auf, oder schlichtweg unkultiviert war. Weinbau und Weinerzeugung auf Mallorca erzielen in den Jahren von 1865 bis 1890 auch der Menge nach ihren Höhepunkt auf Mallorca und erreicht ebenfalls die Insel Menorca, wobei die Expansion äusserst spekulativ war und mehr Wert auf Quantität als auf Qualität gelegt wurde. 1891 gab es mehr Weinberge als überhaupt je zuvor, mit 30.000 Hektars Land unter Reben. Diese Feststellung hebt hervor, warum der Aufstieg des Weins eine der Ursachen im Aufstieg des kleinräumige Landbesitzes war. Bedeutende Mengen werden nach Frankreich exportiert. Weinbau und Weinerzeugung gewinnen grosse Bedeutung in Binissalem und sorgen für wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand, der über die Inselgrenzen hinaus bekannt wird, denn der Wein aus Binissalem schmeckte den Franzosen und Festlandspaniern ausgezeichnet. Im Jahr 1891 verlassen fast 50 Mio. l Wein die Insel Mallorca, hauptsächlich in Richtung Frankreich und der Halbinsel.

Im Jahr 1891 hat die Reblaus die Insel Mallorca und Menorca erreicht und heimsucht. Die Weinberge auf Mallorca und Menorca werden von der Reblaus vernichtet und zerstört. Die Haupteinnahmequelle der Insel versiegt. Es werden stattdessen Mandelbäume gepflanzt. Die Krise im Weinbau auf Mallorca ist einer der wichtigsten Gründe für die Emigration (1891-1895) und macht sich ganz besonders in den Gemeinden bemerkbar, in denen überwiegend Weinbau betrieben wird. Viele Landarbeiter, Tagelöhner und kleine Grundbesitzer mussten auswandern, die Mehrheit ging nach Kuba, Puerto Rico, Argentinien und Algerien. Der Weinbau kam auf den Balearen nur langsam wieder in Schwung und ist auch heute immer noch weit von den grossen Zahlen seiner einsteigen Blüte entfernt. Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dehnen sich die Weinberge über eine Fläche von zwischen 5.000 und 8.500 ha langsam wieder aus. Die Lösung der Reblausplage war, die Weinberge mit amerikanischen Weinstöcken wieder zu bepflanzen.
 
Mit Louis Pasteur wurde die moderne Önologie geboren, da bis zum 19. Jahrhundert die Weine, die man getrunken hat immer Jahresweine (Anada) aufgrund der Schwierigkeiten der Konservierung waren. Die Entdeckungen des französischen Chemikers haben dazu beigetragen, dass die Winzer die Krisen und die Vernichtung durch die Reblaus vergessen haben und nun um die Qualität ihrer Tropfen kämpften. Die Weinherstellung kam im zwanzigsten Jahrhundert, besonders in Raum um Felanitx zurück, und die Schaffung einer Önologie-Station hat wissenschaftliche Bearbeitungstechniken auf der Insel verbreitet.
 
Am Ende des spanischen Bürgerkriegs verzeichnet der Weinbau, aufgrund der Notwendigkeit des Anbaus anderer landwirtschaftlicher Produkte, wieder einen langsamen Rückgang. Doch trotzdem stellen die letzten beiden Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts für die Landschaft des Weinbaus und der Weinerzeugung auf den Inseln Mallorca, Menorca und Ibiza die beste Zeit dar, zwar nicht was die Menge angeht, jedoch aber im Hinblick auf eine äusserst wichtige Verbesserung ihrer Qualität. Im Jahr 1991 bekamen die Winzer der Region Binissalem als erstes Weinbaugebiet ausserhalb der iberischen Halbinsel das Recht, ihre Weine mit der Denominación de Origen (D.O.) auszeichnen zu können. 1999 kam das zweite Anbaugebiet mit geschützter Herkunfts- und Qualitätsbezeichnung hinzu, die Denominació d´Origen (D.O.) Pla i Llevant. Heute gibt es noch fünf weitere Weinanbaugebiete auf den Balearen, die eine Qualitätsbezeichnung führen: Serra de Tramuntana-Costa Nord, Vinos de la Tierra, der Insel Menora , Ibiza und Formentera.
(Copyright Govern de les Illes Balears)
 
Weitere Informationen:
 
Die 90er Jahre stellten für das Panorama des Weinbaus auf den Inseln eine der besten Epochen dar und zwar nicht, was die Menge, sondern was die Qualität der produzierten Weine betrifft. Die Anstrengungen der Winzer und Weinbauern, die Qualität zu verbessern und das grosse Interesse der Verbraucher an Erzeugnissen aus dem eigenen Land haben den Weinen der Balearen schliesslich den Stellenwert eingeräumt, der ihnen zukommt.
Die geoklimatischen Verhältnisse auf den Balearen führen zur Herstellung von Weinen mit ganz eigenem Charakter, der durch verschiedene heimische Sorten noch verstärkt wird, weshalb im Jahr 1972 per Erlass Nr. 835 vom 23. März das Weinbaugebiet der Balearen schliesslich offiziell anerkannt wurde. In den vergangenen Jahrzehnten wurden auf den Inseln Weine eigener Qualität mit einer anerkannt einzigartigen Persönlichkeit gezüchtet. Ein Beweis hierfür ist die hohe Benotung, mit der einige der auf den Balearen erzeugten Weine bei verschiedenen Wettbewerben, Messen und Ausstellungen ausgezeichnet wurden.
 
Callet
Eine autochthone Traube Mallorcas, die jahrelang immer nur zweite Wahl gewesen ist und einen recht farblosen Most erzeugt, aber hohen Ertrag bringt. Trotzdem haben junge Winzer rund um Felanitx sie in den letzten Jahren wieder belebt. Dank ihrer selektiven Arbeit mit alten Rebstöcken und geringem Ertrag sind Weine mit schöner Farbe und gutem Alkoholgehalt entstanden. Man mischt sie für gewöhnlich mit Cabernet oder Manto Negro, damit die Weine länger lagerfähig sind und an Komplexität gewinnen. Sie benötigt lange für die Reife der Traubenschalen, so dass sie immer einen leicht krautigen Geschmack besitz.
 
Manto Negro
Autochthone Rebsorte der Balearen, besonders in der D.O. Binissalem auf Mallorca zu finden, aber ebenso präsent in Pla i Llevant. Sie besitzt ein charakteristisches Aroma nach reifen Früchten und leicht nach Karamellisiertem. Am Gaumen ist sie ziemlich ausgewogen, auch wenn sie für gewöhnlich zusammen mit der ebenfalls lokalen Traube Callet oder anderen internationalen Rebsorten verarbeitet wird. 
 
DO Binissalem
Das ungleiche Schicksal, das die Rebsorten dieser DO die Jahr für Jahr ihr Territorium erweitert und jetzt auf 613 Hektar kommt, in diesem Jahr ereilt hat, weckt unsere Aufmerksamkeit. Obwohl alle Reben einen ähnlichen Vegetationszyklus haben und einem identischen Klima ausgesetzt sind, ist der Ertrag der roten sowie der weissen Trauben sehr unterschiedlich gewesen. Die roten Rebsorten, die 77% der DO ausmachen haben im Vergleich zum letzten Jahr 10% abgenommen. Und die weissen Rebsorten, die 23% ausmachen haben 13% zugenommen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass mit Hilfe verschiedener Ansätze und moderner Weinbautechnik versucht wird, eine rote Traube zu erhalten, vor allem Manto Negro, deren Reife besser mit dem Klima harmoniert und die optimal für die Herstellung von Qualitätsweinen ist. Die weisse Traube ist weiterhin leichter anzubauen und passt sich besser an das rein mediterrane Klima der Insel an. Gesamthaft macht diese DO 1'959'237 Hektoliter wobei nur 6% die Grenzen verlassen. Insgesamt sind 15 Bodegas tätig. Über 90 Punkte im Guiapenin, Spaniens Weinführer Nr. 1, erlangten im Jahr 2007 der Pagos de Maria von Macia Batle sowie der Finca Biniagual mit der gleichnamigen Bodega.
 
Die Lage ist im Herzen Mallorcas, in der Inselmitte. Das Klima ist mildes Mittelmeerklima mit trockenen, heissen Sommern und kurzen Wintern. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei etwa 450mm pro Jahr. Das Anbaugebiet wird durch die Berge der Sierra de Tramuntana und der Sierra de Alfabia vor den Nordwinden geschützt. Die Böden bestehen vorwiegend aus rötlichem oder braunem Kalk. Teilweise mit Schichten ausgeprägter Kalkkruste. Das Gelände ist leicht hügelig und die Weinanbaugebiete befinden sich in Höhenlagen zwischen 75 und 200 Metern.

Rebsorten
Weiss: Moll oder Prensal Blanc, Macabeo, Parellada, Moscatel und Chardonnay
Rot: Manto Negro (Hauptsorte), Callet, Syrah, Monastrell Merlot und Cabernet Sauvignon (zweite Hauptsorte).
 
DO Pla i Llevant
Langsam vertrauenswürdig ist das experimentelle Wachstum während der letzten zwei Jahre bei der Anzahl Hektar unter dem Zusammenschluss dieses Consejo Reguladors. Nach dem grossen Anstieg im Jahr 2004, nach 27% im Vergleich zu 2003, so beträgt dieses Wachstum aktuell 5% jährlich, was klarer Beleg für eine Stabilisierung auf dem mallorquinischen Weinmarkt ist, der sich sehr an den lokalen Tourismus orientiert und bestätigt, dass fast die gesamte Produktion direkt auf der Insel konsumiert wird.
Der Jahrgang 2006 folgt klimatisch einer ähnlichen Linie wie 2005, mit Regenfällen in den Frühlingsmonaten und heissen aber nicht extremen Sommern, was die Trauben zum richtigen Zeitpunkt reifen liess. Die Anbaufläche beträgt 333 Hektar, welche sich 11 Bodegas teilen. Über 90% des Weins bleibt auf der Insel und dem spanischen Festland.
Die Lage des Anbaugebiets befindet sich im östlichen Teil Mallorcas und umfasst 18 Gemeinden. Das Klima ist mediterran mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 16°, recht kühlen Wintern sowie trockenen und heissen Sommern. Die küstennahen Bereiche kommen im Sommer in den Genuss der Meereswinde, die das Klima in diesen Gebieten stark beeinflussen. Der Herbst ist die regenreichste Jahreszeit und die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt zwischen 450 und 500mm/Jahr.
Die Böden sind kalkhaltiges Gestein und sorgen für kalkhaltige Lehmböden. Die für dieses Gebiet charakteristische rötliche Erde stammt vom Eisendioxidanteil im Boden. Ton, kohlensaurer Kalk und Magnesiumkarbonate sorgen ihrerseits für einen eher weissen Farbton der Erde, die man ebenfalls auf den Rebflächen findet.

Die Rebsorten
Weiss: Prensal Blanc, Macabeo, Parellada, Moscatel und Chardonnay
Rot: Callet (Hauptsorte), Manto Negro, Fogoneu, Monastrell, Cabernet, Merlot und Syrah.
 
Vinos de la Terra Serra de Tramuntana-Costa Nord
Es sind 18 Gemeinden aus Mallorca, die zwischen den Kap Formentor und der südwestlichen Küsten von Andratx liegen. Die Böden sind in der Mehrheit dunkle oder bräunliche Kalkböden. Sowohl die weissen (vor allem Malvasia und Chardonnay) als auch die roten (Cabernet Sauvignon und Merlot) Sortenreinen stechen hervor.
 
Vi de la terra Illes Baleares
Das Gebiet für den Anbau der Trauben und die Herstellung des "Weins aus dem Gebiet der Inseln der Balearen" ist das gleichnamige Inselarchipel. Auf den Balearen herrscht im Allgemeinen eine eher flache, sehr gesteinshaltige Oberfläche vor. Die Böden sind reich an Kalksedimenten und rötlichen, kiesel- und sandhaltigen Gründen, die dem Boden eine bräunliche bis rötliche Färbung verleihen. Das Klima auf den Balearen ist eine Inselvariante des mediterranen Klimas. Die Temperaturen sind gemässigt, insbesondere was die Mindestemperaturen angeht. Die durchschnittlichen Niederschläge pro Jahr fallen sehr unterschiedlich bzw. jahreszeitenbedingt aus, wobei der Sommer in allen Fällen die höchsten Temperaturen und gleichzeitig die geringsten Niederschläge verzeichnet.
Es dominieren die Rotweine aus den Sorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Callet, vielschichtige Weine von kräftiger Farbe. Das Aroma erinnert an rote Früchte. Es sind kräftige Weine von grossem Körper, reich an Tannin und gut geeignet für die Lagerung. Die weissen Weine des Typs Monovarietal aus den Rebsorten Chardonnay und Maketeller sind weitherum berühmt. Die Chardonnay Weine zeichnen sich durch ihre aromatische Fülle mit Anklängen an tropische Früchte, wie Ananas und Banane aus und am Gaumen sind sie frisch, reich im Geschmack, sehr körperreich und mit einem langen und nachhaltigen Abgang. Die Muscats haben ein florales Aroma mit Anklängen an Jasmin und Veilchen und erzeugen am Gaumen eine ausgewogene und frische Note.